Wie sich zukunftsfähige Dörfer verbreiten: Erfahrungen bei der „Paarung“ von tradionellen und Ökodörfern



In fünf Bundesländern haben sich von 2017 bis 2019 jeweils Ökodörfer bzw. Zukunftskommunen mit Partnergemeinden der unmittelbaren Umgebung zusammengetan:

► in Sachsen-Anhalt:   Ökodorf Sieben Linden   und die Region Lindstedt
► in Baden-Württemberg:   Schloss Tempelhof   und Hülen
► in Thüringen:   Schloss Tonndorf  /  LebensGut Cobstädt   und Seebergen
► in Südniedersachsen/Nordhessen:   gASTWERKe Escherode   und Ziegenhagen
► und in Niedersachsen:   Lebensgarten Steyerberg   und die Dörfer Flegessen, Klein Süntel und  Hasperde.

Wozu?  Im Mittelpunkt der Projektstudie „Leben in zukunftsfähigen Dörfern. Ökodörfer als Katalysatoren  einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung“ stand die Erforschung von Chancen und Problemen  einer zukunftsfähigen Dorfentwicklung und ihrer Akteur*innen des Wandels (Change Agents).

Ausgangspunkt der Studie war das gleichnamige überregionale Pilotprojekt, welches das deutsche   Ökodorfnetzwerk zwischen 2017 und 2019 durchgeführt hat. Erprobt wurden in jeder der partnerschaftlichen Kooperationen zwischen jeweils einem Ökodorf und einem innovativen, traditionellen,  gewachsenen Dorf die  Möglichkeiten eines greifbaren nachhaltigen Wandels.

Was ist in diesen Dörfern am Entstehen? Worüber tauscht man sich aus? Zum Beispiel schrieb mir Henning Austmann, einer der Akteure im niedersächsischen Verbund aus Flegessen, über die Innovationen vor Ort vor dem Start des Kooperationsprojektes:

  • „…die Gründung unserer gemeinwohlorientierten Immobiliengesellschaft in Kollektivhand („Neues Leben in alten Mauern“), mit der wir alte Leerstände im Ortskern übernehmen, mit ökologischen Baustoffen als Mehrgenerationen-Projekte sanieren und dann vermieten wollen (um u. a. den Innenbereich zu stärken und weitere Flächenversiegelung durch Neubaugebiete zu verhindern).
  • Das erste, aktuell laufende Projekt ist das ehemalige Pfarr- und Gemeindehaus (http://www.ideenwerkstatt-dorfzukunft.de/pfarr-und-gemeindehaus.htm).
  • Oder unser Repair-Café, die aktuelle Energieversorgungs-Gruppe, oder die Mobilitäts-Gruppe (mit Mitfahrpunkt, Mitfahr-App, Mitfahr-Plan, Car-Sharing, etc.).
  • Methodisch innovativ finde ich unsere InspirationsDORF-Karte (https://f-h-ks.jimdo.com/gemeinsame-dörferentwicklung/inspirationsdorf/).“

Weitere Details über die Kooperationen erfahren Sie in der   Projektstudie, die soeben veröffentlicht wurde.

Viel Erfolg bei den weiteren Schritten! Ihr Peter Schmuck

Das Bild oben zeigt Arbeitsmaterial der Ideenwerkstatt Dorfzukunft der Dorfgemeinschaft Flegessen, Klein Süntel und  Hasperde. Was aus der Idee geworden ist, sehen Sie   hier.




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