Renaturierung des Inns im Engadin



Vor vielen Jahrzehnten galt es als modern, Flüsse zu begradigen. Um die Gefahr von Hochwasser zu verringern. Inzwischen haben helle Köpfe gemerkt, dass man sich damit mehr Probleme einhandelt als Gefahren beseitigt. (Am Rande: Eine solche Reflexion scheint auch bei der aktuellen Wirtschaftskrise vonnöten – vielleicht schaffen wir es ja bei dieser Krise etwas schneller.)

So hat der Gemeinderat von Bever im Quellgebiet des Inns im Engadin beschlossen, die maroden in den 1950er Jahren gebauten Eindämmungen des Flussbettes nicht zu erneuern – sondern zu entfernen. Also den Flusslauf zu renaturieren. Wer daraus Nutzen ziehen wird, ist auf den Fotos unten angedeutet.

Gemeinsam mit den Nachbargemeinden ist man auf dem Weg, dem Flussbett des Inns seine Selbstregulation und Schönheit zurückzugeben.

Dabei lautet das Motto nicht: „Zurück auf die Bäume“. Wer beim Wandern auf dem neuen   Isellasweg   bei Bever moderne Elektronikgeräte oder ein E-Bike mithat, kann die hier am neuen Wanderweg kostenneutral aufladen und nutzen.

Bleibt zu hoffen, dass wir uns auch in der aktuellen Krise auf Selbstheilungskräfte besinnen, anstatt mit Zwangsmassnahmen unsere Immunität „begradigen“ zu wollen. Und dass es nicht bis 2090 dauert, bis wir das merken.

Beste Grüße Ihr P. Schmuck

Vergleich VORHER NACHHER

Planer und Nutzniesser des Umbaus

Moderne und generöse Technik am Wanderweg




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