Offene Werkstätten: Wo kann man selber Hand anlegen?



Offene Werkstätten stehen allen Menschen zur Verfügung, die handwerklich oder künstlerisch in Eigenarbeit aktiv sein wollen – Junge und Alte, Frauen und Männer, Laien und (Halb-) Profis, Künstler und Bastler, Maker und Tüftler, Einzelne und Gruppen sind hier willkommen.

In Offenen Werkstätten wird geteilt, was fürs Selbermachen nötig ist: Wissen und Materialien, Werkzeuge, Maschinen und Räume. Offene Werkstätten sind Orte der Möglichkeiten für Viele, nicht des Geschäfts für Wenige. Sie bieten den nötigen Raum und eine produktive Infrastruktur für Eigeninitiative und selbständiges Arbeiten.

Was meinen Sie, wieviele solcher Werkstätten es derzeit in Deutschland gibt?

50? ….  100? …. 150?

Nein. 2018 waren es 260, heute sind es 413. Einige davon sind im deutschsprachigen Ausland.

Wann lassen Sie sich von einer   Werkstatt in Ihrer Nähe     inspirieren? Dort kann man nicht nur reparieren, sondern  auch viele Dinge selbst bauen:  Praktisch alles, was normalerweise aus einer Fabrik kommt, kann gemeinsam produziert werden, wie wir von Silke Helfrich und David Bollier wissen (S. 161): Bokashi-Eimer zum Kompostieren in der Stadt, Lastenfahrräder und solarbetriebene Autos, Lampen, Mikroskope und Motherboards, Stoffe, Toiletten, Ersatzteile, Möbel und vieles mehr. Wenn Ihnen der Kopf qualmt im Home-Office: Auf in die nächste offene Werkstatt! Und wenn es sich gut anfühlt: So eine Werkstatt steht sicherlich jeder Zukunftskommunen gut zu Gesicht! Herzliche Grüße Ihr P. Schmuck

 




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