Modellkommunen der Energiewende: Krebeck, Wollbrandshausen und Altenmellrich



Die Bioenergiedörfer Krebeck, Wollbrandshausen und Altenmellrich werden bis zum Jahr 2022 gemeinsam mit einem Forscherteam aus Kassel und Göttingen neue Wege beraten und erproben, wie die Umstellung auf erneuerbare Energie komplettiert sowie ökologisch und ökonomisch optimiert werden kann. Zwar erzeugen die Bioenergiedörfer unseres Landes zur Zeit meist schon einen Überschuss an EE Strom, aber der Wärmebedarf wird i.d.R. noch nicht komplett und der Treibstoffbedarf meist noch gar nicht aus erneuerbaren Ressourcen gedeckt.

Bei einem Arbeitstreffen in Krebeck/Wollbrandshausen wurden daher am 27. November 2019 neue Optionen des Umbaues unserer Dörfer  beraten. Zum Beispiel sind bei der hier bestehenden Biogasanlage derzeit 500 m3 Biogas/Stunde auskoppelbar. Das entspricht nach Umwandlung in Methan 6.000 Litern Dieseläquivalent pro Tag, womit man über eine Hoftankstelle eigene, aber auch die Bundesstrasse passierende Fahrzeuge (mit CNG – Gasmotoren) mit EE-Treibstoff versorgen könnte.

Im Januar ist ein Erfahrungsaustausch mit dem Initiator eines derartigen   Tankstellennetzes im Wendland  vorgesehen.

Beste Grüße und gutes Gelingen in die Runde der Zukunftskommunen – Ihr Peter Schmuck

Beitragsbild erstellt von Dr. Roland Bauböck




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