Meinungsfreiheit: Der Humus für Kommunen der Zukunft



Vor der letzten Bundestagswahl kündigte die Vorsitzende einer deutschen Partei an, die Regeln für Meinungsäußerungen im digitalen Bereich diskutieren zu wollen – nachdem ein kritischer Internetblogger die Kompetenz einiger deutscher MinisterInnen anhand von Originalausschnitten von Interviews mit diesen Personen beleuchtet hatte.

In den letzten Tagen wurden private Webseiten seitens deutscher Behörden deaktiviert. Von Personen, welche eine andere als die Mainstream-Meinung zu aktuellen Vorgängen im Lande vertreten. Ein Arzt und Politiker (Wolfgang Wodarg) und eine Anwältin (Beate Bahner aus Heidelberg).

Das erinnert fatal an schlimme Zeiten in unserem Land, lange vor der Digitalisierung der Kommunikation. Zeiten, in denen man Bücher mit abweichenden Meinungsäußerungen verbrannte. „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“, schrieb Heinrich Heine vor 200 Jahren. Wir wissen heute: er hatte Recht.

Lassen Sie uns die Meinungsfreiheit, eine der wichtigsten Errungenschaften nach den furchtbaren Zeiten, bewahren. Und allen, die sie einschränken wollen, beherzt entgegentreten!

Denn wir wissen es, wenn wir in die Geschichte schauen: Ohne den Humus der Meinungsfreiheit wachsen keine Früchte wie unsere Zukunftskommunen!

Lassen Sie uns Kopf, Herz und Mut beisammenhalten beim Hüten der wichtigsten Errungenschaften, die wir haben. Wir sind dabei in guter Gesellschaft (s. Fotos).

Ihr Peter Schmuck

Die gute Nachricht: Bislang wurden die Internetauftritte des Bloggers  nicht gesperrt und die Webseiten wurden nach Protesten wieder freigeschaltet. Bleiben wir wachsam!

 

 

 

 




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