Allmendeland-Projekt: Landsicherung durch gemeinschaftlichen Landbesitz



Gegenwärtig wird in vielen Ländern, auch bei uns,  Ackerland von branchenfremden Investoren aufgekauft.  Global führt diese Entwicklung zu verheerenden Konsequenzen von Vertreibung sowie Zerstörung sozialer und kultureller Zusammenhänge; in Deutschland schlägt sich das in zunehmendem Druck auf die Höfe nieder, entsprechende Renditen für die neuen Eigentümer zu erwirtschaften (in Form steigender Pachtpreise).

Um diesem neuen Spiel im internationalen Finanzcasino faire Regelungen im Sinne der Menschen vor Ort entgegenzusetzen, hat sich das   Kasseler Allmendeland-Projekt   folgende Ziele gesetzt:

1. Land soll aus dem Marktgeschehen herausgekauft, langfristig gesichert und für ökologischen Landbau zur Verfügung gestellt werden.   2. Für die Menschen, die hierfür Geld zur Verfügung stellen, soll es einfach möglich sein, ihre Anlage später wieder zu veräußern.   3. Es soll möglichst vielen Menschen ermöglicht werden, sich an dem Landerwerb zu beteiligen.   4. Die Entscheidungsgewalt über das Allmendeland soll nicht an den Kapitalbesitz gebunden sein, sondern gleichberechtigt bei den Menschen liegen, die als Verbraucher oder Erzeuger auf dieses Land angewiesen sind.

Die „AllmendeLand eG & Co. KGaA“ wurde am 05.03.2020 im Handelsregister Kassel eingetragen.  Am 02.06.2020 wurde der Kaufvertrag für die ersten etwa 8 Hektar Ackerland unterzeichnet.

Wer von uns in der aktuellen Multikrise Geld anlegen mag – dieses Modell ist sicherlich eine Überlegung wert! Gutes Gelingen beim Aufbau dieser gemeinschaftlichen Grundsicherung, lieber  Heinz-Ulrich Eisner und Team. Und danke, Thomas Penndorf, für den Tipp.

Euer Peter Schmuck




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