30.000 Arbeitsplätze in Solarunternehmen des Landes bedroht



Der Geschäftsführer der Firma   Sames Solar   und  Gründer der   Ingenieure  ohne Grenzen   hat sich mit einem Schreiben an die Bundesregierung gewandt:

„Die Bundesregierung bedroht die Existenz meines Unternehmens und damit der Photovoltaikbranche an sich in Deutschland!

Es stehen ca. 30.000 Arbeitsplätze zur Debatte. Nachdem ja schon mal ca. 80.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche durch politische Entscheidungen vernichtet wurden.  Das möchte ich so nicht hinnehmen.

Der sogenannte 52 GW Deckel wird bald erreicht sein, sobald dieser erreicht wird, gibt es keine Vergütung mehr für Solarstrom und es ist administrativ völlig unklar, wie man weitere PV Anlagen dann überhaupt noch betreiben kann! Paradoxerweise ist es weiterhin fast unmöglich, den Solarstrom, den man als Überschuss hat, an einen Nachbarn etc. zu verkaufen, so daß nur eine direkte Abregelung von Energie möglich sein wird.  Zwar wurde mehrfach angekündigt, daß der Deckel wegfallen wird, jedoch ist praktisch bis heute nichts umgesetzt!

Offiziell will man die Energiewende, aber egal wohin ich sehe wird nur gebremst: Gezielte Benachteiligung der Bioenergiedörfer, Abstandsregelung der Windkraft führt zum faktischen Ausbauverbot von Windkraft auf Land, im Bereich Biogas herrscht seit Jahren völliger Stillstand. Diese Situation führt dazu, daß meine Firma innerhalb der nächsten beiden Monate sämtliche Vertriebsaktivität einstellen muss, da dem Kunden nicht mehr garantiert werden kann, daß seine Anlage überhaupt noch unter die Regelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes fällt.“

Für wessen Interessen agiert die gegenwärtige Bundesregierung? Es ist an der Zeit, einen Interessensverbund der Betroffenen zu bilden. Für den Fall, daß die derzeit Regierenden nicht begreifen, daß die Bürger im Land die Energiezukunft selbst regeln wollen – klimafreundlich und demokratisch.

Ihr Peter Schmuck




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