Smarte Dörfer im Garten der Metropolen: Enkeltaugliche Dörfer als Schlüssel für die Zukunft in Stadt und Land



Hier eine Einladung nach Bollewick am 16., 17. & 18. JUNI 2021:

Seit Jahren gilt der ländliche Raum als bodenloses Fass. Demografen fordern, Dörfer aufzugeben. In der Folge fühlen sich Landmenschen als Bittsteller, wagen es kaum, Lebensqualität einzufordern. Ohne diese strukturschwachen Räume und ihre Menschen werden die Metropolen aber die unumgehbare Klima-Neutralität weder erreichen noch überleben. Zukunft insgesamt ist ohne die Dörfer nicht zu haben: 

  • Gewinnung erneuerbarer Energien ohne Fläche?
  • Biodiversitäts-Erhalt, gute Luft und klares Wasser ohne Naturlandschaften? 
  • Regional-saisonale Ernährung ohne Landwirtschaft „vor der Haustür“?

Dörflicher Lebensraum stellt essenzielle Leistungen zur Verfügung, und zwar für uns alle! Wie bewältigen aber „die Dörfer“ ihr Leben, wenn Schulen, ÖPNV, Arztpraxen und Verwaltungen an der Bevölkerungsdichte bemessen und deshalb ausgedünnt werden? Wie erleben sie den zeitgleich zunehmenden Nutzungsdruck aus Windparks, Monokulturen und Gentrifizierung?

Diese und weitere Diskussionsfelder möchten wir gemeinsam mit Ihnen im Rahmen unserer Tagung erörtern. Dabei ist es unser Ziel, Gelingendes ebenso zu präsentieren, wie Hemmnisse zu analysieren. Wir möchten gedankliche Räume öffnen für gemeinsame Zukunftsbilder zwischen Heimatstadt und ländlicher Idylle, zwischen Überleben auf dem Dorf und Großstadtflucht. Gemeinsame Zukunft von Stadt und Land: Ein Märchen?

Viel Erfolg, liebe Cordula Wellmann, Antje Styskal, Peter Adolphi und Bertold Meyer mit dieser großartigen Veranstaltung in der   Scheune der Zukunftskommune Bollewick! Euer Peter Schmuck

FOTO/GRAFIK: TOM MAERCKER




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