Methodenkoffer für Nachbarschaftsinitiativen



Begegnungscafés, Nachbarschaftshilfen oder Sportgruppen in der Umgebung. Wer sich in der Nachbarschaft engagieren will, findet ein Projekt in der Nähe. Doch was, wenn die Gruppe, die man sich vorstellt, nicht existiert? Was, wenn man gerne selbst eine Nachbarschaftsinitiative gründen will? Wie geht das und kann jemand dabei helfen? Die gemeinnützige Initiative Stadtteilvernetzer aus Stuttgart gibt Antworten auf diese Fragen. Mit dem Machwerk entwickelte sie eine Art Handbuch für Interessierte. In dem umfangreichen Ordner werden detailliert Tipps und Anleitungen für die verschiedenen Schritte einer Netzwerkgründung gegeben. So unterteilt sich der Ordner unter anderem nicht nur in Planung, Kooperationspartner oder Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch Inklusion oder Digitalisierung. Die Textbausteine werden durch Material und Beispiele aus der Praxis ergänzt.

Zielgruppen sind auch bereits bestehende Nachbarschaftsgruppen und Initiativen, Einrichtungen oder Vereine in Stadtbezirken und Vertreter aus Bezirksbeiräten.

Die Materialien des Machwerks wollen bereits bei der Ideenfindung und der Konzeption unterstützen. So beginnt beispielsweise das Kapitel Vorbereitung und Gestaltung der 1. Veranstaltung mit einem motivierenden Text und einer To-Do-Liste mit den wichtigsten Punkten, die zu beachten sind. Von Meine inspirierende, motivierende Präsentationsidee bis zu Einladungsliste Öffentlichkeit werden hier mögliche Aspekte eines ersten Treffens besprochen. Ergänzt wird das Kapitel mit einem Beispiel für ein Einladungsschreiben, an dem sich Initiator*innen inspirieren lassen können.

Durch den großen Umfang ist das Machwerk tatsächlich eher für jene geeignet, die sich intensiv mit der Organisation und Umsetzung eines zivilgesellschaftlichen Projekts auseinandersetzen möchten. Wer interessiert ist, kann den Ordner kann beim Verein beziehen.

Als gutes Beispiel für die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements und Partizipation verbindet der Verein mit dem Machwerk bestehende Gruppen und unterstützt die Entstehung neuer Ideen aus der Bürgerschaft für die Bürgerschaft.




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