Konzernverantwortungs-Initiative in der Schweiz



Seit 2011 läuft in unserem Nachbarland eine bemerkenswerte Initiative, welche Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zu anständigem ökonomischem Handeln bringen will. Die Begründung der InitiatorInnen:

„Glencore vergiftet Flüsse in Kolumbien. Syngenta verkauft tödliche Pestizide in Indien, die zu Hause in der Schweiz schon lange verboten sind. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Initiative fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen.“

Die   Volksinitiative   kommt am 29. November 2020 zur Abstimmung. Die Stimmung im Land scheint nach vielen großen Transparenten an vielen Orten wie im Foto oben in Thun die Initiative zu befürworten. Und auch die   Schweizer Kirchen   positionieren sich deutlich für die Initiative. Viel Erfolg bei der Initiative wünscht aus dem Nachbarland Peter Schmuck – und uns in Deutschland wünsche ich, dass wir uns vom Schneid unserer eidgenössischen Nachbarn, der in den letzten Beiträgen anklingt, inspirieren lassen! Damit unsere Zukunftskommunen weiter blühen können.

 

 




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