TransformBar

Im Rahmen von TransformBars treffen sich Akteure aus verschiedenen Kommunen zu einem informellen, aber strukturierten Erfahrungsaustausch zu einem bestimmten Thema. Idealerweise vernetzen sie sich im Anschluss dauerhaft miteinander. Themen von TransformBars können z.B.  die Finanzierung von Bürgerprojekten, Bürgerwindparks, Digitalisierung, Jugendbeteiligung oder ländliche Mobilität sein.

Das Ziel ist es, die unterschiedlichen Erfahrungen zu den Themen so auszutauschen, dass alle Teilnehmenden einen Nutzen davon haben und direkte Kontakte dazu anregen, gemeinsam an dem Thema weiter zu arbeiten. So können Impulse für „transformatorische Prozesse“ in den einzelnen Kommunen entstehen bzw. verstärkt werden – also Veränderungen hin zu einer nachhaltigeren, bürgerfreundlicheren und damit attraktiveren Gemeinde.

 

Wie wird eine TransformBar durchgeführt?

Es sind vor allem drei Dinge, die den Erfolg einer TransformBar ausmachen: ein klar definiertes Thema, ein gut erreichbarer und angenehmer Veranstaltungsort und eine effektive Vorbereitung sowie Moderation. Die Hauptzielgruppe für eine TranformBar sind so genannte Schlüsselpersonen („Stakeholder“) aus verschiedenen Kommunen zu einem bestimmten Thema. Eine TranformBar ist keine Informationsveranstaltung für interessierte Bürger*innen, sondern ein Austausch zwischen „Gestalter*innen“ auf Augenhöhe. Die Anzahl der Teilnehmenden sollte 15 nicht überschreiten, optimal ist eine TranformBar, wenn 8-12 Personen teilnehmen. Das Thema sollte spezifisch, aber nicht zu eng sein, weil es sonst den potenziellen Teilnehmendenkreis zu sehr verkleinern würde. Es ist ratsam, dass eine TransformBar durch die Verwaltung einer Kommune oder zumindest in enger Zusammenarbeit mit ihr durchgeführt wird, denn oftmals bestehen bereits direkte Kontakte zwischen den kommunalen Verwaltungen. Der Impuls für ein Thema kann aber auch von anderen Akteur*innen kommen, z.B. aus dem Unternehmer*innen-Netzwerk, einer Bürgerinitiative oder einem kommunalen Verein.

 

Grober Ablauf einer TransformBar

  1. Begrüßung durch die Veranstalter*innen (5 min)
  2. Wer ist da? Vorstellungs- und Begegnungsformate je nach Gruppegröße (max. 30 min)
  3. Kurze Inputs (nicht mehr als 10 Minuten!), jeweils mit kurzen Rückfragen (45 min)
  4. Diskussion zu vorgegebenen Unterthemen (30 min Diskussion, 15 min Vorstellung)
  5. Zeit für Vernetzung und direkte Gespräche (ggf mit kulinarischer Begleitung): Je nach Gruppengröße (60 min)
  6. Abschluss: Wie geht`s weiter? Fazit ziehen, Highlights nennen, Ergebnisse aus Vernetzung abfragen (15 min)

Richtig effektiv wird eine TransformBar, wenn die Anschlussaktivitäten, die sich aus der Veranstaltung ergeben haben, durch eine oder mehrere Personen (dann aber Verantwortlichkeiten klären!) weiterverfolgt und koordiniert werden.

 

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der TransformBar.

 

Ansprechpartner*in

Jana Werg
e-fect dialog evaluation consulting eG
+49 (0)30 234 686 57 | werg@e-fect.de

Timo Kaphengst
e-fect dialog evaluation consulting eG
+49 (0)177-3699409 | kaphengst@e-fect.de







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