Gastfreundschaft in Zukunftskommunen: Zum Beispiel Rosenow

In den vergangenen Jahren war ich häufig überrascht, wie entgegenkommend und herzlich viele Menschen in den hier portraitierten Gemeinden sind. Nicht nur mit Zeit und Aufmerksamkeiten kamen sie mir, oft mit Studierendengruppen, großherzig entgegen. Als ich den mir noch nicht persönlich bekannten Bürgermeister Jürgen Stettin in Rosenow anrief, ob er offen sei für eine Partnerschaft mit einem polnischen Dorf jenseits der Oder, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam kommunale Projekte voranzutreiben, war die Antwort kurz und bündig: „Na klar, dann kommt mal vorbei, ich zeige Euch die Gemeinde und zum Mittag gehn wir ins Gemeindehaus, wo die e-Bikes stehen.“ Als wir dann mit der Gruppe von Menschen aus Polen um die Mittagszeit im Gemeindehaus eintrafen, hatten drei Rosenower einen Kesselgulasch und lokales Bier bereitstehen. Als nach einem längeren polnisch-deutsch-englischen Wortschwall in dem urgemütlichen Fachwerkhaus herauskam, dass fast alle Anwesenden bei der Feuerwehr ihrer Heimatorte aktiv sind, war klar: Wir Menschen in der EU sollten viel enger zusammenrücken. Als die polnischen Gäste bezahlen wollten, wurde dieser Wunsch empört zurückgewiesen. Danke, Ihr lieben Rosenower und Herr Stettin!

Ihr Peter Schmuck




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